Leipziger gedenken Widerstand gegen NS-Diktatur

 Leipzig – Zum 72. Mal hat sich am Mittwoch die Gedenkveranstaltung zum Widerstand im Nationalsozialismus gejährt. Mitglieder der Bundeswehr und Politiker legten am Gedenkstein Kränze nieder. 

Zum 72. Mal hat sich am Mittwoch die Gedenkveranstaltung zum Widerstand im Nationalsozialismus gejährt. Im Gedenken an das misslungene Attentat vom 20. Juli 1944 auf Adolf Hitler haben Mitglieder der Bundeswehr sowie Vertreter aus der Politik Kränze am Gedenkstein von Friedrich Olbricht in der nach ihm benannten Kaserne niedergelegt.

Er war ein führender Kopf des Widerstandes und Namensgeber der Kaserne im Norden von Leipzig. In einer feierlichen Veranstaltung gedachten sie den Männern des 20. Juli 1944.

Das Gedenken an General Friedrich Olbricht ist Tradition in der Kaserne in Leipzig. General Olbricht wurde 1888 südöstlich von Leipzig geboren.

 Am 20. Juli 1944 führte Oberst Claus Schenk von Stauffenberg das Attentat auf Hitler in der Wolfsschanze durch.

Anlässlich der Gedenkstunde hat der Heimatverein Leisnig, Hintergründe und Akteure des Widerstandes erforscht. Wolgang Bretsch übergab eine Plakatreihe an die Bundeswehr zur politischen Bildung.