Leipziger Stadtderby bleibt friedlich – Sieg für Lok!

Leipzig – Der 1. FC Lokomotive Leipzig konnte sich knapp am Sonntag im Sachsenpokal-Viertelfinale bei der BSG Chemie Leipzig mit 1:0 durchsetzen. Der Schütze zum goldenen Treffer war Hiromu Watahiki. Durch den Einsatz von mehreren Hundertschaften der Polizei blieb es rund um das Spiel ruhig.
Ein Handshake zwischen den Trainern als Abschluss eines rassigen Derbys zwei hart kämpfender Mannschaften. Im Sachsenpokal-Viertelfinale schenkten sich die BSG Chemie und Lok Leipzig nichts. Erst in der Verlängerung konnte Lok durch das 1:0 von Hiromu Watahiki das Spiel für sich entscheiden. Zuvor mussten die Probstheidaer bereits in der 60. Minute einen Platzverweis hinnehmen. Die hart kämpfenden Gastgeber waren nach dem Nackenschlag in fast letzter Minute natürlich enttäuscht. Trainer Demuth zeigte sich aber trotzdem stolz nach dem Abpfiff.
Rund um das Spiel war die Polizei mit mehreren Hunderschaften im Einsatz, um die Fanlager von einander fernzuhalten. Bis auf ein paar verbale Auseinandersetzungen blieb es allerdings ruhig abseits des Spielfeldes. Ein Umstand der auch die beiden Trainer zufrieden stellte.
Lok zieht mit dem knappen Sieg im Gepäck  ins Halbfinale des Sachsenpokals ein und kann weiter auf die DFB-Pokal-Teilnahme hoffen. Auch wenn die Chemiker aus Leutzsch diesen Traum erst einmal begraben müssen, kann man zumindest froh sein, dass es am Sonntag ein rein sportliches Duell geblieben ist.