Mehrheit stimmt für Theaterkonzept

Chemnitz – Der Chemnitzer Stadtrat ist am Mittwochnachmittag zusammengetreten, um über zahlreiche wichtige Vorhaben abzustimmen. Ganz oben auf der Agenda steht dabei das weitere Vorgehen bei den Städtischen Theatern.

Generalintendant Christoph Dittich hat ein Konzept vorlegt, bei dem die Stadt im Jahr 2019 zwar zum Flächentarif zurückkehrt – die Mitarbeiter sollen dennoch solidarisch auf einen Teil ihres Gehalts verzichten, um die kommenden Investitionen mit zu finanzieren.

So sollen die in der Stadt verstreuten Probebühnen und weitere Theaterteile wie Schneiderei und Requisitenlager in einen Neubau hinter die Oper ziehen. Im Gegenzug würde die Stadt ihren jährlichen Zuschuss für die Theater in den kommenden Jahren deutlich erhöhen.  Laut Konzeption wäre dies die einzige Chance, alle Sparten der Theater zu erhalten und mit einer Perspektive für die Zukunft zu versehen.

Das Konzept wurde vom Stadtrat mit nur einer Gegenstimme und wenigen Enthaltungen fast einstimmig angenommen. Damit kann der Intendant nun in die Verhandlungen mit den Theatergewerkschaften einsteigen.

In der Stadtratssitzung soll auch über die Zuschusserhöhung für die CVAG zur Einführung einer neuen Ringbuslinie und der Verlängerung des Tagestaktes bis 19 Uhr abgestimmt werden.

Zudem stehen Grundsatzentscheide zu zahlreichen Hoch- und Tiefbaumaßnahmen an – so zur Sanierung der Schwimmhalle im Sportforum, der Erweiterung des Bahnhofsgebäudes der Parkeisenbahn oder der Schaffung eines Radweges vom Küchwald bis nach Wüstenbrand.