Mit diesem Boot flohen 48 Menschen übers Mittelmeer

Dresden – Das Dresdner Verkehrsmuseum zeigt in seiner neuen Sonderausstellung die Geschichte von Auswanderung, Vertreibung und Flucht. Mit dem Thema Migration hat sich das Museum einem hochaktuellen und umstrittenen Thema gewidmet. Die Ausstellung geht der Frage nach, warum Menschen ihre Heimat verlassen und wie sie das tun. Die Fahrzeuggeschichte spielte immer eine wichtige Rolle für das Entstehen und den Ablauf von Migrationsbewegungen, sagt JOACHIM BREUNINGER, Direktor des Verkehrsmuseums Dresden.

Als Ko-Kurator wirkte auch Eric Hattke, ehemaliger Sprecher des Netzwerks Dresden für alle, an der Ausstellung mit. Sachsens Integrationsministerin PETRA KÖPPING, SPD hofft auf viele Besucher.

60 Millionen Menschen sind weltweit zur Zeit auf der Flucht. Sie machen dabei nur einen Teil der globalen Migrationsbewegungen aus. Arbeit und Bildung bewegen jährlich Millionen von Menschen. Dabei ist Migration nicht nur ein Thema der Gegenwart, sondern so alt wie die Menschheit selbst.

Nicht nur die Mobile, die für die Migration genutzt worden, werden in der Schau gezeigt. Auch was die Menschen aus ihren Ländern mitbrachten, ist zu sehen. Im Ausstellungsteil „Migration der Dinge“ werden verschiedene, mittlerweile alltägliche Gegenstände gezeigt, die ebenfalls einen Migrationshintergrund haben.

Die Ausstellung ist bis Ende des Jahres im Verkehrsmuseum am Dresdner Neumarkt zu sehen.