Mutmaßlicher Terrorverdächtiger stellt sich selbst

Chemnitz – Am Donnerstagnachmittag hat ein Spezialkommando des Landeskriminalamtes einen mutmaßlich terrorverdächtigen Syrer zur Bundesanwaltschaft nach Karlsruhe gebracht.

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Der Syrer hat sich nach Angaben der Bundesanwaltschaft zuvor selbst bei der Chemnitzer Polizei gemeldet. Dort hat er angegeben, 2014 der syrischen AL-Nusra-Front angehört zu haben. Laut Generalbundesanwaltschaft bestehe Verdacht auf Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung.

Die Generalbundesanwaltschaft bezeichnete den Fall als „einen von vielen“. Demnach habe er nichts mit dem Fall Al-Bakr und auch nichts mit dem Anti-Terroreinsatz in Chemnitz am Montag zu tun.