Nach Bautzen – Probleme in Sachsen sind hausgemacht

Dresden – Immer wieder haben Proteste oder Übergriffe im Zusammenhang mit der Asyldebatte Schlagzeilen aus Sachsen heraus gemacht. Ist Sachsen anfälliger für Rechtsextremismus? Die Erklärungen fallen zwischen konservativen und linken Fraktionen sehr unterschiedlich aus.

Die Fraktionen im Sächsischen Landtag hat am Montag vor allem ein Thema beschäftigt: Die Ausschreitungen in Bautzen. Wir haben uns unter anderem mit dem innenpolitischen Sprecher der SPD Albrecht Pallas verabredet. Er hat sich vor Ort sein eigenes Bild gemacht.

Nach den fremdenfeindlichen Übergriffen in Bautzen kommt die ostsächsische Stadt nicht zur Ruhe. Am Sonntag demonstrierten dort rechte und linke Gruppen. Auch bei den Fraktionen im Sächsischen Landtag ist das ein Thema. Und immer wieder steht dabei auch die Frage im Raum, warum es gerade in Sachsen zu solchen Ausschreitungen kommt.

Mit Blick auf die Ereignisse in Bautzen ist der Freistaat wiedereinmal um sein Außenbild besorgt. In Hinblick auf Ursachenforschung und zu ziehende Konsequenzen wurde im Sächsischen Landtag wohl vorerst noch nicht das letzte Wort gesprochen.