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Großinvestition für zuverlässige Transporte zwischen OP und Labor

Das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden sichert mit einer Millioneninvestition den zuverlässigen Transport von Gewebe- und Blutproben zwischen dem derzeit neu errichteten Operationstrakt und den Instituten für Pathologie sowie für Klinische Chemie und Labormedizin. +++

Das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden sichert mit einer Millioneninvestition den zuverlässigen Transport von Gewebe- und Blutproben zwischen dem derzeit neu errichteten Operationstrakt und den Instituten für Pathologie sowie für Klinische Chemie und Labormedizin. +++

Fotos: Uniklinikum Dresden / Holger Ostermeyer
Fotos: Uniklinikum Dresden / Holger Ostermeyer

 Die bisher von Boten übernommenen Transporte werden damit schneller und unkomplizierter. Die erste Ausbaustufe erfolgt parallel zu den Arbeiten des Neubaus für die chirurgische Notaufnahme und den darüber liegenden OP-Trakt. Langfristig geht es darum, alle an der Krankenversorgung beteiligten Gebäude an das als ringförmiges Netzwerk angelegte Rohrpostsystem anzuschließen. Im Zuge einer europaweiten Ausschreibung erhielt die Aerocom GmbH & Co den Zuschlag für den Bau dieser Infrastruktur. Der Vertrag für die erste Ausbaustufe wird am heutigen Montag (18. Januar) unterzeichnet. Eine Besonderheit der durch den Freistaat finanzierten Investition ist die Kooperation der beiden sächsischen Universitätsklinika. Die Dresdner Hochschulmedizin profitiert dabei unter anderem von den Erfahrungen des Leipziger Uniklinikums, das bereits seit längerem über eine moderne Rohrpostanlage verfügt.

Künftig sollen Transporte von Untersuchungsmaterialien – das sind vor allem Gewebe- und Blutproben sowie weitere Körperflüssigkeiten – innerhalb einer zehn-Minuten-Frist beim Empfänger ankommen. Möglich wird dies durch eine hochmoderne Rohrpostanlage, die das Transportgut vollautomatisch auf dem schnellsten Weg ans Ziel transportiert. Dieser Zeitgewinn kommt unmittelbar Patienten zugute. Zum Beispiel wenn bei einer Krebsoperation die Chirurgen sichergehen wollen, dass sie das bösartige Gewebe vollständig herausoperiert haben. Bisher wurde die Gewebeprobe dazu von klinikumseigenen Kurieren zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Auto vom OP zu den für Gewebeuntersuchungen zuständigen Experten des Instituts für Pathologie gebracht. Mit dem zusätzlichen Aufwand, den Kurier zu bestellen, ihm die Probe zu übergeben und dies zu dokumentieren, summiert sich die Transportzeit durchschnittlich auf 20 Mi­nuten pro Probe. Mit einem Rohrpostsystem lässt sich diese Zeit mindestens halbieren. Dadurch verkürzt sich beispielsweise die Dauer einer Tumor-OP, was den Patienten schont und den OP-Betrieb effizienter werden lässt.

„Mit dieser Investition schaffen wir den Sprung in eine neue Dimension der innerbetrieblichen Logistik. Dazu konnten wir den Weltmarktführer auf dem Gebiet der Rohrpost verpflichten, der das Klinikum mit einem leistungsfähigen System ausstattet, das den komplexen Anforderungen eines Universitätsklinikums gerecht wird“, sagt Wilfried Winzer, Kaufmännischer, Vorstand, der am Montag (18. Januar 2016) die Vertragsurkunde im Rahmen einer Feierstunde unterzeichnet. Auf Seiten der Aerocom GmbH & Co setzt Geschäftsführer Dr. Wolfram Pfitzer seine Unterschrift unter den Vertrag.

Mit einer Rohrpostanlage historischer Prägung, deren Vorteile schon der auch als Versicherungsangestellter tätige Schriftsteller Franz Kafka schätzte, haben die neuen Anlagen kaum noch etwas zu tun. Ursprünglich wurden in den Rohrsystemen Dokumente innerhalb eines Gebäudes transportiert. Unter- oder Überdruck sorgten auch heute noch dafür, dass die Transportbehälter ihre Empfänger erreichen. Doch damit enden die Parallelen zu den früheren Systemen: Dank modernster Elektronik und Informationstechnologie lässt sich Rohrpost heute optimal in komplexen Institutionen einsetzen. Beim ersten im Uniklinikum realisierten Bauabschnitt werden 18 Stationen der Rohrpostanlage etabliert. Sie werden im Neubau, im angrenzenden Chirurgischen Zentrum sowie in den Instituten für Pathologie sowie für Klinische Chemie und Labormedizin eingebaut. Im weiteren Ausbau des Systems werden ein Teil der Pflegestationen der Kliniken des Klinikums sowie mehrere Institute an die Rohrpost angeschlossen. Auf diese Weise werden später jeden Tag bis zu 6.000 Sendungen vollautomatisch auf die Reise über den Klinikums-Campus geschickt. Damit ist die Rohrpostanlage der Hochschulmedizin Dresden eines der weltweit größten Systeme dieser Art.

Mikroprozessoren sorgen dafür, dass die Transportbehälter ohne zeitraubende Staus ans Ziel kommen. Dank eines Transponders ist jeder Behälter sowie die gewählte Empfangsstation jederzeit identifizierbar. So findet das System den schnellsten Weg, der nicht immer der kürzeste ist. Die Basis dafür bildet neben der Computersteuerung ein ringförmiges Netzwerk aus Röhren – nicht selten sind es zwei oder drei nebeneinander –, das ein Maximum an Variabilität sichert und eine Vielzahl an Sende- und Empfangsstationen ermöglicht.

Anders als im vergangenen Jahrhundert geht es bei den heutigen Systemen nicht mehr um den Versand von Dokumenten – denn allerspätestens mit dem Internet gehört diese Form der Kommunikation der Vergangenheit an. Doch beim Transport von Proben aber auch von Blutkonserven und Medikamenten hat die Rohrpost eine Nische erobert, für die es keine wirkliche Alternative gibt. Bis zum Frühjahr 2018 soll nun die erste Ausbaustufe parallel mit dem Neubau von Haus 32 in Betrieb gehen.

Quelle: Uniklinikum Dresden

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