„Nizza-Sperren“ sollen Einheitsfest schützen

Dresden – Im Zuge der erhöhten Sicherheitsvorkehrungen anlässlich des Tages der Deutschen Einheit werden in der Dresdner Innenstadt, wie hier am Postplatz, 1.400 Betonklotze aufgestellt.

Die mobilen Steine, die von der Polizei auch als „Nizza-Sperren“ bezeichnet werden, sollen ein Attentat wie in der französischen Hafenstadt Nizza im Juli diesen Jahres verhindern und die Zufahrtswege blockieren. Gleichzeitig sollen sie den Einsatzkräften dabei helfen, die angemeldeten Versammlungen und Demonstrationen untereinander und vom Festgelände zu trennen.

Mit der Aufstellung der rund zwei Tonnen schweren Steine ist das Dresdner Bau- und Abfallwirtschaftsunternehmen Nestler betraut. Die Firma nutzt die ineinander-steckbaren Betonklotze sonst zur Errichtung von Boxen zur Abfalltrennung auf dem eigenen Betriebsgelände.

Das Unternehmen hatte den Auftrag Anfang September erhalten und bereits genügend Steine vorrätig. Nach dem Tag der Deutschen Einheit sollen sie für ihren ursprünglichen Zweck, den Aufbau einer Halle zur überdachten Abfalllagerung, verwendet werden.