Obduktionsergebnis im Fall des toten Asylbewerbers

Schmiedeberg – Im Fall des toten Asylbewerbers in Dippoldiswalde geht die Polizei nicht von einem Tötungsverbrechen aus. Der aus Indien stammende Mann hatte in einem Asylbewerberheim gelebt und war am Donnerstag tot in der Roten Weißeritz gefunden worden. Seine Leiche wurde heute in Dresden obduziert.

Am Freitag hat die Dresdner Polizei erste Ergebnisse der Obduktion des toten Asylbewerbers veröffentlicht. Demnach gehen die Beamten derzeit nicht von einem Verbrechen aus. Als Todesurache komme am ehesten eine Unterkühlung in Verbindung mit einer Alkoholvergiftung in Betracht. Die Ermittler gegen daher von einem Unglücksfall aus.

Der 36-jährige aus Indien stammende Mann war am Donnerstagmorgen von Arbeitern eines angrenzenden Forstbetriebs in der Roten Weißeritz in Schmiedeberg entdeckt worden. Weiter flussaufwärts fanden die Ermittler ein Basecap und eine Jacke. Der Mann lebte zuletzt in einer Asylunterkunft in Schmiedeberg. Auch dort ermittelte die Polizei. Demnach ergaben sich dabei keine Hinweise auf ein Tötungsdelikt.