Opernball – ohne Dresden geht’s nicht

Dresden/Leipzig – Der Leipziger Opernball bekommt Unterstützung aus der Sächsischen Landeshauptstadt. Im Interview mit Jonathan Wosch erzählt der Dresdner Starkoch Gerd Kastenmeier, wie er die Gäste am Samstag kulinarisch in die Niederlande entführen möchte.

Der Dresdner Starkoch Gerd Kastenmeier kocht am Samstag für die Ballgäste in Leipzig. Mit fünf LKW und einem Sprinter reist er zum Leipziger Opernball aus Dresden an, um die Gäste auf eine kulinarische Reise in die Niederlande zu entführen.  1.000 Tischgäste wird er bewirten. Seine Packliste ließe deshalb auf einen großen Umzug schließen: 8.000 Besteckteile, 4.000 Geschirrteile, 3.500 Gläser bringt er mit. Sechs Palletten Wein mit je 600 Flaschen stehen bereit sowie zahlreiche Flaschen Champagner. Sogar sechs Öfen, 16 Kühlschränke und eine Biotonne hat er im Gepäck. Das ist es fast erstaunlich, das selbst an Pflaster und Spülmittel gedacht wurde.

© Sachsen Fernsehen| Jonathan Wosch

Hinzu kommt etwa eine Tonne Lebensmittel, darunter 350 Kilogramm Rinderfilet. Bereits zum 5. Mal gibt es bei dem glamourösen Ballabend Kochkunst aus der Sächsischen Landeshauptstadt. Das Motto „Let’s dance Dutch!“ greift Kastenmeier in seinem selbstkreierten Menü auf. Im Gepäck hat der Gourmet-Experte auch eine Zuckerwattemaschine. Sie wird 1.000 Portionen feiner zuckerwölkchen im typisch holländischen Orangeton produzieren. Die Ballgäste werden dann mit einer Vorspeisevariation aus Hummermousse, Entenrillette mit Blutorangen und Feldsalat im Käsenest verwöhnt. Im Menü folgt dann Rinderfilet mit Erbsenpüree, Zuckermöhren und Gouda-Soufflé. Gekrönt wird das ganze dann von einer süßen Kombination aus Zwetschgentarte, Vanillecube mit Apfelgelee und Schokoladen-Tonkabohnen-Halbgefrorenem.

Fernab des Leipziger Opernballs kann man dieses Feinschmecker-Menü vom 19. bis 26. September im „Kastenmeiers“ probieren.

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