Ostrale geht vorerst weiter

Dresden – Die 11. Ostrale im kommenden Jahr soll wieder im Ostragehege in Dresden statt finden. Die Organisatoren planen dennoch nach wie vor ins Blaue hinein, denn die Finanzierung für die größte zeitgenössische Kunstausstellung im Osten ist nach wie vor nicht gesichert.

Zu wenig für die Ostrale-Macher. Vieles bleibt da auf der Strecke. Daher besteht der Wunsch, dass in den Verhandlungen des Doppelhaushaltes der Stadt Dresden der nicht ausreichende Förderbeitrag von 59.000 Euro maßgeblich erhöht wird. Bei der Ostrale 2017 wird sich etwas ändern. In erster Linie der Zeitrahmen. Ab nächstes Jahr soll die Ostrale als Biennale, also alle zwei Jahre, an den Start gehen. Doch alles hängt an der städtischen Förderung, wie auch Andrea Hilger, Ostrale-Chefin betont.

Geplant wird die Schau derzeit vom 28. Juli bis 1. Oktober 2017. Und das letztmalig in den noch immer unsanierten denkmalgeschützten ehemaligen Futterställen des Ostrageheges. Ein interfraktioneller Antrag im Stadtrat soll an dieser Situation etwas ändern.

In die Ausstellungsräume der Ostrale regnet es hinein, Pfützen bilden sich am Boden. An anderen Orten sind lange Risse an den Wänden zu sehen und sogar Löcher, die die Feuchtigkeit nach Innen bringen. Die 10. Ostrale, die am 25. September zu Ende gegangen ist, zählte einen Besucherrekord. Insgesamt haben sich 25.000 Menschen aus Sachsen und aller Welt die zeitgenössische Kunst in den ehemaligen Futterställen im Ostragehege angesehen.