Pieschen: Kommt die Fähre doch noch?

Dresden – Die Pläne für eine neue Fähre zwischen Pieschen und dem Ostragehege sind wieder aktuell. Doch neben den Kosten die dadurch entstehen, müssen auch die Auswirkungen auf den Natur- und Hochwasserschutz geprüft werden. Morgen sollen dafür im Dresdner Stadtrat die Weichen gestellt werden. 

Da die Planungen für eine Brücke zwischen Pieschen und dem Ostragehege endgültig vom Tisch sind, legt die Dresdner SPD-Fraktion dem Stadtrat nun einen Antrag auf eine Fährverbindung über die Elbe vor. Damit will die Fraktion die Rahmenbedingungen für die Einrichtung von der Stadtverwaltung überprüfen lassen.

Durch die Fährverbindung könnten die dicht besiedelten Stadtteile Pieschen und Mickten an die Grünflächen des Ostrageheges angeschlossen und gleichzeitig verkehrstechnisch entlastet werden.

Schon seit geraumer Zeit wird über eine Fährverbindung zwischen Pieschen und dem Ostragehege diskutiert. Der Umsetzung des Projekts standen bisher aber vor allem die hohen Investitionskosten von rund 1,7 Millionen Euro im Wege. Dazu kämen laufende Kosten von weiteren 180.000 Euro jährlich. Dennoch sprechen sich auch andere Stadträte für die Einrichtung einer solchen Verbindung aus.

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Die alte Fährverbindung im Dresden Westen bestand bis zum Jahr 1995. Aufgrund wegfallender Arbeitsplätze im ehemaligen Schlachthof und der darauffolgenden geringeren Nutzung wurde die Fähre eingestellt.