Pilzsuche mit dem Smartphone leicht gemacht

Leipzig – Die Pilzsaison ist in vollem Gange. Die Vielfalt der Pilzarten macht es dem unerfahrenen Sammler oft schwer, den Pilz genau zu bestimmen. Helfen können dabei zum Beispiel Pilzbestimmungsbücher. Aber auch Pilz-Apps liegen im Trend.

Wenn der Herbst im Lande Einzug hält, freuen sich viele Sachsen schon auf eins: die Pilzsuche. Die Nächte werden feuchter und auch die Luftfeuchtigkeit steigt – für Pilze die perfekte Jahreszeit um sich zu entfalten. Nicht nur im Wald, auch in Parks, Gartenanlagen oder Straßenrändern sind sie zu finden.

Wer das Glück hatte, sich schon ein immenses Pilzwissen aneignen zu können, kann sich sofort auf die Suche nach den leckeren Waldfrüchten machen. Pilzsammler die jedoch noch nicht so erprobt in der Pilzbestimmung sind, sollten sich lieber erfahrenen Sammlern oder Pilzführungen anschließen – denn nicht jeder Pilz ist gut verträglich. Oft unterscheiden sich genießbare Pilze nur minimal von ihren giftigen Verwandten.

Die Vielfalt der Pilzarten macht es dem unerfahrenen Sammler oft schwer, den Pilz genau zu bestimmen. Helfen können dabei zum Beispiel Pilzbestimmungsbücher. Diese sind nach den Erkennungsmerkmalen der Pilze strukturiert, sodass der Anwender den gefundenen Pilz leicht bestimmen kann. Aber auch Pilz-Apps liegen im Trend. Beide haben ihre jeweiligen Vorteile, wichtig ist es nur zu gucken ob die Merkmale übereinstimmen. Man sollte den Pilz von Kopf bis Fuß kontrollieren und der muss dann exakt mit dem Pilz im Buch oder der App übereinstimmen.

Die Deutsche Gesellschaft für Mykologie hat einige der Pilzbestimmungs-Apps getestet. Dabei kam heraus, dass die Apps erfahrenen Pilzliebhabern zur Erweiterung ihres Wissens dienen können – dem Pilzanfänger wird allerdings empfohlen, sich bei der Suche an einen Pilzkenner zu halten. Dann werden im Körbchen anstatt von Giftpilzen auch nur Pilze wie Hallimasche, Stockschwämmchen und Veilchen-Rötel-Ritterlinge landen.