Polizei: Mega-Drogen-Funde

Dresden – Über acht Kilogramm Betäubungsmittel hat die Dresdner Polizei aus einem Fahrzeug und einer Wohnung sichergestellt. Im Zuge eines Ermittlungsverfahrens der Kriminalpolizei war bereits im Frühjahr ein 40-jähriger Mann ins Visier der Kriminalisten geraten. Der tatverdächtige Algerier befindet sich in Haft.

Dresdner Polizeibeamte stellten bereits am Mittwoch der vergangenen Woche über acht Kilogramm Haschisch sowie über 100 Gramm Kokain sicher.

Im Zuge eines Ermittlungsverfahrens der Kriminalpolizei war im Frühjahr der 40-jähriger Algerier ins Visier der Kriminalisten geraten. Es bestand der Verdacht, dass er in diesem Jahr bereits mehrfach größere Mengen Betäubungsmittel im Bereich der alten Bundesländer erworben hatte und diese im Raum Dresden weiterverkaufte.

Mitte Juni war er abermals nach Hessen gefahren. Am Mittwochabend, gegen 18.10 Uhr, machten Polizeibeamte das Fahrzeug des Mannes an der Autobahnabfahrt Dresden Neustadt ausfindig. Sie stoppten den VW, mit dem der 40-Jährige unterwegs war. Bei der Durchsuchung des Fahrzeuges fanden die Beamten in verschiedenen Verstecken insgesamt über 5.400 Gramm Haschisch sowie rund 100 Gramm Kokain. Der 40-Jährige wurde daraufhin festgenommen.

Anschließend durchsuchten Polizisten auch die Wohnung des Verdächtigen, welche er mit einem 62-Jährigen bewohnt. Dort fanden sie weitere Betäubungsmittel. Über 2.600 Gramm Haschisch, rund 6,5 Gramm Kokain und etwa Marihuana wurden sichergestellt. Der 62-jährige Mieter wurde ebenfalls vorläufig festgenommen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dresden wurden beide Männer am Donnerstag einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ für den 40-jährigen Algerier einen Haftbefehl und setzte ihn in Vollzug. Er wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Der gegen den 62-jährigen Dresdner erlassene Haftbefehl wurde mit Auflagen außer Vollzug gesetzt.

Die Ermittlungen der Dresdner Kriminalpolizei wegen Handels mit Betäubungsmittel dauern an.

Auch am Sonntag konnte die Dresdner Polizei Erfolge im Bereich der Drogenkriminalität verzeichnen.

Am Morgen wurden die Dresdner Beamten in eine Gartensparte an der Rietzstraße gerufen. Anwohner hatten Einbruchsgeräusche gehört und daraufhin den Notruf gewählt.

In der Tat stellten die Polizisten vor Ort einen Mann (29) fest, der das Fenster einer Laube eingeschlagen hatte. Er konnte jedoch nachweisen, dass es sich dabei um sein eigenes Gartenhäuschen handelte. Einen Grund für seine eher rabiate Vorgehensweise hatte der Mann ebenfalls parat. Demnach habe er den Schlüssel zur Laube verloren.

Was der 29-Jährige nicht erklären konnte, waren Tüten voll mit Cannabis, die verteilt in der Laube lagen. In Gänze stellten die Polizisten mehr als 500 Gramm sicher. In der Wohnung des Mannes fanden sich weitere rund 70 Gramm Cannabis sowie diverse Drogen-Utensilien.

Gegen den 29-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Quelle: Polizeidirektion Dresden