Finderlohn für verschwundene Maschinenpistole

Leipzig – Die Polizei Leipzig hat jetzt einen Finderlohn in Höhe von 1.000 Euro für die verschwundene Maschinenpistole ausgesetzt. Die Waffe ging in der vergangenen Woche bei einem Polizeieinsatz in Leipzig-Grünau verloren.

Polizei unterläuft peinlicher Fehler

Bisher ist die Maschinenpistole, die ein Beamte der Leipziger Polizei verloren hatte, nicht wieder aufgetaucht.

Bei einem Einsatz im Stadtteil Grünau am vergangenen Donnerstag verloren die Beamten eine Maschinenpistole vom Typ MP5 des Herstellers Heckler und Koch.

Die Beamten vermuten, dass die Waffe im Bereich des Ratzelbogens und dem Allee Center verloren gegangen ist. Dort wird nun mit Spürhunden und spezieller Suchtechnik nach der MP5 gesucht.

Einsatz lenkte Polizisten ab

Gegen ca. 21.20 Uhr am Donnerstagabend erreichte die Beamten ein Notruf einer Tankstelle an der Kiewer Straße. Dort wurde eine Mitarbeiterin von drei Jugendlichen mit einem Messer bedroht. Die Täter flüchteten anschließend, ließen aber noch Getränke aus der Tankstelle mitgehen. Später fand die Polizei heraus, dass einer der Jugendlich ein bereits bekannter, straffälliger 12-Jähriger war.

Erst nach dem Einsatz der Beamten fiel Ihnen auf, dass die besagte Waffe verloren gegangen war. Klar ist inzwischen, dass der Beamte die MP5 auf das Dach des Einsatzwagens gelegt hatte und sie dort beim losfahren vergessen hatte.

Später habe, laut Medienberichten ein Bürger ein Magazin auf der Straße gefunden. Die Waffe bleibt allerdings weiterhin verschwunden. Für den Beamten, der die Waffe verloren hat, drohen laut Polizei dienstrechtliche Maßnahmen.

Polizei immer noch auf der Suche nach Waffe

Die Polizei weist darauf hin, dass die Waffe nicht angefasst werden sollte sobald sie gefunden wird. Der Finder solle umgehend die Polizeidirektion unter der Nummer

0341/966 4 66 66

benachrichtigen. Wer die Waffe findet, sie an sich nimmt und dies nicht meldet, macht sich strafbar.