Proteste gegen Bilderberger auch an Tag zwei

Dresden – Auch am zweiten Tag der Bilderberg-Konferenz gehen die Proteste gegen das Geheimtreffen unverändert weiter. Rund um den Tagungsort, das Dresdner Nobelhotel Taschenbergpalais war die Polizei in Dauereinsatz.

Schaulustige versuchten durch den Absperrzaun ein paar spärliche Blicke zu erhaschen. Derzeit ermittelt die Polizei gegen einen 65-jährigen Redner der Mahnwache auf dem Postplatz. Es besteht der Verdacht, er habe in seiner Rede am Donnerstag den Holocaust geleugnet. Wie die Polizei mitteilte, fanden am Donnerstag fünf Versammlungen statt. Die Teilnehmerzahlen bewegten sich zwischen 10 und 70 Menschen, dabei blieb es friedlich.