Reflections on Bach

Leipzig – Im Zuge des Bachfestes setzte sich das Michael Godard Quartett in Jazz-Form mit Bachs Musik auseinander.

Bach mal anders – wer dachte, dass Johanns Sebastian Bachs Werke nur etwas für Freunde der Barockmusik sind, wurde in der Moritzbastei eines Besseren belehrt. Dort gab sich am Freitagabend das Michael Godard Quartett im Rahmen des Leipziger Bachfestes die Ehre.

Mit außergewöhnlichen Instrumenten wie dem Serpent, der Theorbe und der Schalmei improvisierten die vier Musiker ausgehend von Bachs Melodien. Dabei heraus kam ein stimmungsvolles sowie ansprechendes Jazzkonzert. Offensichtlich war Bachs Erbe dabei allerdings nicht immer – nur wer genau hinhörte fand den großen Komponisten in den reminiszierenden Klängen der Musiker um den Franzosen Godard.

Der Tubist und Serpent-Spieler Godard, Katharina Bäuml mit der Schalmei, Theorben-musiker Bruno Helstroffer und Lucas Niggli am Schlagzeug und den Percussion nahmen die Zuhörer mit, Bach neu zu erleben und mit Jazz Musikgeschichte zu reflektieren.