Regionalzug prallt auf Ford

Dresden – An einem unbeschrankten Bahnübergang in Weixdorf ist am Samstagabend ein Zug auf einen PKW gefahren. Beim Zusammenstoß des Regionalzuges mit dem Ford sind drei Menschen verletzt worden. Der Fahrer aus Dänemark hatte gegen 20.00 Uhr an einem unbeschrankten Bahnübergang offenbar den sich nähernden Triebwagen übersehen.

Gegen kurz vor 20 Uhr kam es am Samstagabend an einem unbeschrankten Bahnübergang in Weixdorf zu einer Kollision zwischen einem PKW Ford und einem Zug der Sächsischen Städtebahn (SBS74528). Der Zug war unterwegs von Dresden nach Königsbrück. Am Bahnübergang Rathenaustraße erfasste er den Ford und schob diesen noch ca. 200m weit vor sich her.

Der 30-jährige Fahrer des PKW wurde eingeklemmt und musste durch Einsatzkräfte der Feuerwehr aus dem zerstörten Fahrzeug befreit werden. Der verletzte Deutsche wurde in ein Dresdner Krankhaus gebracht. Der Lokführer und ein Fahrgast erlitten einen Schock und wurden vor Ort ärztlich betreut. 13 Fahrgäste wurden im Zusammenwirken mit der Feuerwehr aus dem Zug evakuiert und setzten ihre Reise mit bereit gestellten Taxen fort.

Die eingeleisige Bahnstrecke war bis 22:36 Uhr gesperrt. Der beschädigte Triebwagen wurde in die Betriebswerkstatt der SBS verbracht.

Die Bundespolizei Dresden hat die Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr aufgenommen. Es liegt der Verdacht der Fahrlässigkeit nahe.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Dresden