Sächsische Paralympics-Athleten sind Vorbilder

Sachsen/Rio de Janeiro – Diese Aussage traf LSB-Vizepräsidentin Heike Fischer-Jung zum Abschluss der Paralympischen Spiele von Rio de Janeiro.

 

LSB-Vizepräsidentin Heike Fischer-Jung

Heike Fischer-Jung, Vizepräsidentin Leistungssport des Landessportbundes Sachsen, hat zum Abschluss der Paralympics in Rio de Janeiro den sächsischen Startern zu ihrem Abschneiden gratuliert: „Wie schon bei den Olympischen Spielen so können wir auch bei den Paralympics zurecht sehr stolz auf unsere Athleten sein, die in Brasilien an den Start gegangen sind. Sie haben großartige Leistungen gezeigt und auch hier hat sich Sachsen als starker Leistungssport-Standort unter Beweis gestellt. Ich gratuliere allen Sportlern von Herzen, danke Ihnen, ihren Trainern und Betreuern, allen tatkräftigen Unterstützern und den vielen Helfern im Verborgenen für ihr Engagement!“

Sechs Aktive aus sächsischen Vereinen gingen bei den Paralympics an den Start. Sie gewannen drei Medaillen (einmal Gold, einmal Silber, einmal Bronze) und erzielten allesamt Platzierungen in den Top Ten. In London 2012 hatten acht Aktive einmal Silber und Bronze gewonnen.

„Unsere Paralympics-Starter sind große Vorbilder, die mehr als bewiesen haben, dass man auch mit Handicap sportlich erfolgreich sein kann. Ich würde mir wünschen, dass es uns in den kommenden Jahren gelingt, weiteren paralympischen Nachwuchs in Sachsen zu entwickeln, was sicher nicht leicht ist und großer Anstrengungen bedarf. Es ist unsere Überzeugung, dass dies nur durch eine noch intensivere Zusammenarbeit zwischen den sächsischen Landesfachverbänden und dem Sächsischen Behinderten- und Rehabilitationssportverband gelingen wird. Der Landessportbund Sachsen wird dies nach Kräften unterstützen“, sagte die LSB-Vizepräsidentin.

Insgesamt kam Deutschland auf den 6. Platz im Medaillenspiegel mit insgesamt 57 Medaillen (18 mal Gold, 25 mal Silber und 14 mal Bronze)