Schloss zum Schnäppchenpreis versteigert

Dresden – Das Schloss in Königsbrück hat einen neuen Besitzer. Bei einer Auktion in Dresden kam das Schloss am Dienstag unter den Hammer. 

© Sächsische Grundstücksauktionen AG

Ein deutscher Investor hat den denkmalgeschützten Komplex für 598.000 Euro ersteigert. Ein echtes Schnäppchen hat der Investor gemacht, der laut Auktionator Michael Plettner nicht aus der Region stammt. Welche Pläne der künftige Eigentümer mit seinem großzügigen Neuerwerb verfolgt, konnte der Auktionator auf Anfrage von DRESDEN FERNSEHEN noch nicht mitteilen. Zudem werde es eine Weile dauern bis der Eingetümerwechsel rechtskräftig über die Bühne gegangen ist. Als einziger Bieter erhielt der Investor bei der Auktion in Dresden am Dienstagmittag den Zuschlag zum Mindestgebot.

Das Schloss Königsbrück wurde erstmals 1298 urkundlich erwähnt. 40.000 Quadratmeter ist das Grundstück groß. Der Komplex besteht aus einem Schlossgebäude sowie Tor- und Gartenhäusern mit einer Parkanlage. Unter Denkmalschutz stehen das Schloss, die Törhäuser sowie die Parkanlage. 1995 ging das Schloss ins Eigentum des Freistaates Sachsen über. Seit 2011 herrscht im Hauptgebäude Leerstand. Über die Sächsische Grundstücksauktionen AG kam das Schluss am Dienstag schlussendlich unter den Hammer.