Semperoper verlässt klassischen Weg

Dresden – Endspurt bei der Sanierung des Funktionsgebäudes der Semperoper Dresden. Am Freitag gab es einen Einblick in den Umbau und die Sanierung des Gastronomiegebäudes zur Studiobühne und Opernkantine. In der Studiobühne im ersten und zweiten Obergeschoss finden 160 Zuschauer Platz. Die Kantine im Erdgeschoss bietet künftig 120 Plätze. Der Freistaat Sachsen stellt für den Bau rund sechs Millionen Euro zur Verfügung.

Die Idee zum Umbau geht auf die verstorbene Intendantin der Semperoper Ulrike Hessler zurück, sie verfolgte damit ein Ziel, sagt LUDWIG COULIN, Niederlassungsleiter Sächsisches Immobilien- und Baumanagement. Sie wollte vor allem junge Menschen für die Oper begeistern und auch experimentellen Aufführungen eine Bühne bieten.

Das Gastronomiegebäude gehört zum Ensemble der Funktionsgebäude, die 1985 errichtet wurden. Sie stehen unter Denkmalschutz.

Besucher erreichen die neue Studiobühne direkt vom Theaterplatz über den Haupteingang. Um einen größeren Raum zu erhalten wurden für die Studiobühne Teile der Decke zwischen erstem und zweitem Obergeschoss entfernt.

Ab nächster Woche beginnt der Innenausbau. Danach folgen Probeläufe und Abnahmen mit der Semperoper. Im Oktober soll es die erste Vorstellung geben.