So feierten die Leipziger das Lichtfest

Leipzig – Der 9. Oktober, für Leipzig und seine Bewohner ein besonderes Datum, der Jahrestag der Friedlichen Revolution. Schon am späten Nachmittag wurde in der und Nikolaikirche ein Zeichen für den Frieden gesetzt.

Auf dem Nikolaikirchhof versammelten sich mehrere Demonstranten, welche gegen eine Kundgebung der Initative „Gida Regional“ demonstrierten. In seiner Rede zur Demokratie würdigte der EU-Parlamentspräsident, Martin Schulz (SPD), Leipzig als einen Ort der Erinnerung. Außerdem bezeichnete er die heutige Situation als „gesellschaftlichen Härtetest“.

Auf dem Augustusplatz versammelten sich nach Angeben der Veranstalter rund 15.000 Menschen, um an den Beginn der friedlichen Revolution zu erinnern. Auf der Festbühne präsentierten der Schauspieler Sylvester Groth und das Leipziger Ballett eine Choreographie über den Aufbruch und den Wandel der damaligen Gesellschaft. Den Besuchern schien das zu gefallen.

Auch dieses Jahr konnten die Leipziger wieder ein friedliches Lichtfest auf dem Augusplatz feiern und ein klares und leuchtendes Bild in die ganze Bundesrepublik aussenden.