So kämpfen die Leipziger für mehr Grünflächen

Leipzig – Einmal im Jahr schieben Leipziger ihre Sofas, Tische und Pflanzen auf die Straße und machen aus Parkplätzen Wohnzimmer. Zum Park(ing)-Day am Freitag war es wieder soweit, junge und alte Menschen ließen sich auf Leipzigs Parkflächen nieder, um auf eine bessere Nutzung von Straßen und Parkplätzen aufmerksam zu machen.

Matthias Uhlig von den Ökolöwen Leipzig weiß mehr über die Umsetzung des internationalen Parking-Days. Denn mit genug Willen hat man damals aus dem Parkplatz an der Thomaskirche die heutige Wiese gewonnen. Damit in der Innenstadt noch viele weitere Parks folgen, setzten sich am Freitag 13 Unternehmen gemeinsam im Namen des Parking-Days für mehr Grünflächen ein.

Den Leipzigern gefiel die Aktion aber Sie machten auch darauf aufmerksam, dass Parkplätze in der Innenstadt unverzichtbar sind.

Mit viel Mühe und Kreativität gestalteten die Organisatoren die Parklücken und erklärten was für Sie das Besondere an diesem Tag ist.

Etwa 15 Parklücken wurden in der Stadt von ganz unterschiedlichen Organisatoren wie „Greenpeace Leipzig“ oder „Nextbike“ aber auch Bürgervereinen verschönert und luden bis in den Abend zum gemütlichen beisammensitzen ein.