So kam es zum Löwen-Drama im Leipziger Zoo

Leipzig – Die Analyse der Geschehnisse im Leipziger Zoo am Donnerstagmorgen hat Folgendes ergeben.

Am Donnertagmorgen sind die beiden jungen Leipziger Löwen Majo und Motshegetsi aus ihrem Freigehege im Zoo Leipzig entflohen. Während es gelang Majo wieder zurück in sein Gehege zudrängen, missglückte dieser Versuch bei Motshegetsi. Die 3 abgefeuerten Narkosepfleile schlugen nicht an und Motshegetsi musste erschossen werden.

Nach den tragischen Ereignissen kam es am Freitag bei einer Pressekonferenz im Gondwanaland zu einer Analyse der Geschehnisse durch Zoo-Direktor Jörg Junhold.
Laut Aussagen des Direktors werden alle Anlagen regelmäßig gecheckt und untersucht. Noch immer steht nicht fest, wie die beiden Raubkatzen ihr Gehege verlassen konnten.

Vier Stunden lang haben alle Einsatzkräfte versucht die beiden Löwen ins Gehege zurückzutreiben. Bei Majo ist dies gelungen. Motshegetsi sollte notgedrungen mit Narkospfeilen betäubt werden. Aufgrund der extremen Stresssituion habe das Mittel nicht reagiert.

Bis zum gestrigen Vorfall war davon auszugehen, dass die, entsprechend  der  Bau-  und  Betriebsgenehmigung  gestaltete  Anlage,  ausbruchssicher sei.
Um  die  Sicherheit  für  die  Zukunft  zu  erhöhen  werden  notwendige  bauliche Anpassungen am Wassergraben der Löwensavanne vorgenommen.
Bis zur Fertigstellung dieser Maßnahmen wird die Außenanlage nicht mit Löwen besetzt.

Die komplette Pressekonferenz sehen sie im folgenden Video.