So nah und doch so fern

Chemnitz – Ohne ihn würde das Leben auf der Erde nicht so sein wie es heute ist, der Tag wäre nur 8 Stunden lang, Ozeane würden relativ still stehen und Liebhaber des Wattwanderns müssten darauf verzichten.

Doch zum Glück ist er da, der ständige Begleiter der Erde, der Mond.

Fast schon mystisch kam der Trabant in den vergangenen 24 Stunden unserem Planeten so nah, wie schon seit 70 Jahren nicht mehr.

Dabei wurde er von der Sonne voll angestrahlt.

Mit einer Entfernung von 356.509 Kilometer ist er uns ungefähr 50.000 km näher als üblich.

Dieses hat zur Folge das der Mond ca. 14 Prozent größer erscheint und 30 Prozent heller leuchtet.

Noch näher kommt der Mond der Erde erst am 25. Dezember 2034.

Bis dahin genießen wir die atemberaubenden Aufnahmen der vergangenen Nacht.