So viele Millionen werden in Sachsens Lehrer investiert

Sachsen – Ab 2017 wird es 200 zusätzliche Lehramtsstudienplätze an den fünf Lehrerbildenden Hochschulen in Sachsen geben.

Die letzten Zielvereinbarungen dazu beschloss die Hochschulentwicklungsplanung in den vergangenen Wochen.

Bereits in den Jahren 2012 bis 2016 erhielten die Hochschulen eine Aufstockung von ca. 1000 auf 1800 Studienplätze. Mit nun 72 Mio. Euro sollen im kommenden Jahr 200 weitere Beschäftigungsverhältnisse und Stellen sowie Sachmittel finanziert werden.

Die erhöhte Zahl der Studienplätze ist eine entscheidende Vorraussetzung, um auch in Zukunft die Qualität des sächsischen Schulsystems zu erhalten, so Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange.

„In den Schulen werden vor allem Lehrkräfte in den sogenannten MINT-Fächern in größerer Zahl benötigt. Der Bedarf an jungen Lehrkräften an den Grundschulen, Oberschulen, Berufsschulen und Förderschulen ist besonders hoch“, sagte Stange.

Neu in den Zielvereinbarungen ist, dass insgesamt 80 Studienplätze für das Fach Deutsch als Zweitsprache bereitgehalten werden.

Die Hochschulentwicklungsplanung kündigte an, bis 2025 die Lehramtsausbildung auf diesem hohen Niveau zu sichern. Dazu gehören neben zusätzlichen Studienplätzen auch Verbesserungen in der Studienberatung und die Bemühung verstärkt Praktika in das Studium zu integrieren.