So werden Sie Ihre Sommergrippe los

Dresden – Draußen ist es warm und dennoch ist man krank ans Bett gefesselt. Die sogenannte Sommergrippe hat zugeschlagen. Man fühlt sich niedergeschlagen, der Hals kratzt und die Nase läuft. Doch was hilft gegen die Krankheit in der heißen Jahreszeit?

Meist gesellen sich zu den typischen Erkältungssymptomen auch noch Kopfschmerzen und leichtes Fieber hinzu. Doch warum sind wir im Sommer besonders anfällig für Erkältungen? Laut Katharina Schmidt-Göhrich von der Hausarztpraxis Carus in Dresden sind vor allem Klimaanlagen der Hauptauslöser: „Im Sommer schwitzen wir sehr schnell. Wird die warme Haut dann zusätzlich mit zu kalter Luft gekühlt, kommt es schnell zu Erkältungen. Besonders gefährlich sind Klimaanlagen in Bussen und Bahnen. Denn hier wird so eine Vielzahl von Viren durch die Luft gewirbelt.“

Etwa 20 Prozent aller grippalen Infekte machen uns im Sommer zu schaffen. Allerdings hat der Großteil der Erkältungssymptome, die während der Sommermonate auftreten, nichts mit dem winterlichen Influenzavirus zu tun. Der volkstümliche Begriff „Sommergrippe“ ist deshalb medizinisch nicht ganz korrekt.

Lästig ist eine Erkältung in der heißen Jahreszeit allemal. Im Akutfall helfen da vor allem die altbewährten Hausmittel wie Tee, Kräuterbonbons und vor allem Ruhe. Um in den Sommermonaten aber nicht das Bett hüten zu müssen, sollte man folgende Dinge beachten: „Generell sollte man Klimaanlagen nicht zu kalt einstellen. Außerdem sollte man kalte Getränke meiden und sich generell gesund ernähren“, sagt Schmidt-Göhrich. Sie empfiehlt auch immer ein Tuch oder eine Jacke griffbereit zu haben, sollten die Temperaturen plötzlich fallen.

Wer diese Ratschläge beherzigt und darüber hinaus die pralle Mittagssonne meidet, kann sich natürlich auch ab und zu etwas kühles gönnen. Einem heißen Sommer außerhalb des Bettes steht dann nichts mehr im Wege.