So wird die neue  Königsbrücker

Dresden – Der Dresdner Stadtrat hat am Donnerstag die Sanierung der Königsbrücker Straße beschlossen. Realisiert werden soll nun die sogenannte Variante 8.7. Dabei gibt es zwischen Albertplatz und Katharinenstraße sowie Bischofsweg und Stauffenbergallee je eine Spur für Autos und Straßenbahn. Ansonsten teilen sich beide Verkehrsmittel eine Spur.

Bei der Variante 8.7 gibt es auf großen Teilen der Strecke eine Spur für Autos und ein separates Gleisbett für die Straßenbahn. Ansonsten teilen sich beide Verkehrsmittel eine Spur. ANDRÉ SCHOLLBACH, Fraktionsvorsitzender der Linken, kündigte den baubeginn noch für diese Legislaturperiode unter Rot-Grün-Rot an.

Die Entscheidung im Stadtrat fiel nach langer Debatte knapp aus. 36 Räte stimmten dafür, 31 dagegen, es gab eine Enthaltung. CDU und FDP machten sich nochmal für eine breitere Variante stark. Martin Schulte-Wissermann von den PIRATEN kämpfte gegen ein eigenes Gleisbett für die Straßenbahn. Es sei ungünstig für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen und die schlechteste Variante für den Autoverkehr.

Die jetzt beschlossene Variante soll rund 32 Millionen Euro kosten.