Spitzengespräche zum Lehrernotstand fortgesetzt

Dresden – Seit Mittwochmorgen laufen in Dresden wieder Gespräche zwischen Vertretern des Freistaats Sachsen sowie verschiedener Lehrergewerkschaften. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie der Lehrerberuf im Freistaat attraktiver gemacht werden kann.

Es ist bereits das neunte Treffen von Vertretern des Kultus- und Finanzministeriums sowie verschiedener Gewerkschaften. Zur Dauer und den konkreten Inhalten der Gespräche hüllen sich Kultus- und Finanzministerium noch ins Schweigen. Damit möchte man möglichst wenig in die laufenden Verhandlungen eingreifen oder einer möglichen Einigung vorgreifen, teilten die Sprecher auf Anfrage mit.

Wegen des Lehrermangels arbeiten in Sachsen bereits rund 1.000 berufsfremde Seiteneinsteiger als Lehrkräfte in Grund- und Oberschulen.