Stadtarchiv zieht bald um

Leipzig – Die Archivbestände der Stadt Leipzig ziehen 2018 in den sowjetischen Pavillon an der alten Messe um.

1.000 Jahre Stadtgeschichte brauchen viel Platz.  Ab dem 15. Juni wird dieser endlich geschaffen: Die Archivbestände der Stadt Leipzig ziehen 2018 in den sowjetischen Pavillon an der alten Messe um.

Bis dahin wird einiges an dem sanierungsbedürftigen Gebäude verändert.

Nachdem der hintere Teil des Portikus abgerissen ist, werden Betonpfähle über 14 Meter tief in den Boden getrieben, um den schweren Bau zu stützen.

300.000 Fotos, 85.000 Karten und 4.000 Pergamenturkunden sind nur ein Teil der umfangreichen Bestände, die momentan noch in der Torgauer Straße 74 eingelagert werden. Dort sind auf engstem Raum 12 Kilometer Archivmaterial verstaut.

19,2 Kilometer Kapazität soll der erneuerte Altbau besitzen – und damit mindestens bis 2030 ausreichend Platz bergen.

20 Jahre Leerstand werden am 1. Oktober 2018 ein Ende finden. Reinhard Wölpert freut sich, dass ein passender Ort für das Stadtarchiv gefunden werden konnte:

Die veranschlagte Investitionssumme beträgt 14 Millionen Euro. Dafür bekommt Leipzig ein hochmodernes Magazin zur Lagerung seiner Dokumente, die bis ins 11. Jahrhundert zurückreichen.