Steht der Leipziger Eissport vor dem Aus?

Leipzig – Sollten die Betreiber der Eisarena in Taucha die nächste Miete nicht zusammenbekommen muss der Icehockey-Betrieb in Leipzig eingestellt werden.

150.000 Euro – nur diese Summe kann die Fexcom-Eisarena Taucha noch retten. Denn dies ist der Betrag einer fälligen Rate an die Losberger GmBH, die den Leipziger Icefighters das Zelt vermieten, welches das Leipziger Icehockey Team zu seiner Spielstätte gemacht hat. Sollte diese Summe bis zum 30. Juni nicht zusammen kommen, wird das Zelt abgebaut und der Spielbetrieb der Icefighters eingestellt werden. Das würde das Ende für den Leipziger Eishockey bedeuten.

Nach vier Jahren des Überlebenskampfes ohne Hilfe droht nun das aus. Mit einer Crowdfunding-aktion soll die Summe nun eingesammelt werden. Dafür wenden sich die Betreiber der Eisarena deutschlandweit an alle Eissportbegeisterte, Firmen und die Leipziger Eishockeyfamilie. Sollte die Aktion erfolgreich sein, wäre der Betrieb der Eisarena dauerhaft gesichert, so Ice-Fighters Geschäftsführer André Krüll.

Die Betreiber des Eiszeltes und der Ice-Fighters Leipzig haben ausdrücklich darauf verwiesen, dass sie nachweislich kostendeckend gearbeitet hätten. Auch das, durch die Crowdfundingaktion gesammelte Geld würde nicht in das Budget der Ice-Hockey-Mannschaft fließen. Nun zählt allein, ob die Summe über 150.000 Euro bis zum Ende des Monats gesammelt werden kann – und damit ob es weiterhin den Ice-Hockey-Sport in Leipzig geben wird.