Terrorangst bei Großveranstaltungen

Dresden – Mit dem Stadtfest und der Einheitsfeier stehen in der Sächsischen Landeshauptstadt gleich zwei Mega-Events an, zu denen viele Menschen in der Stadt erwartet werden. Doch wie sicher sind Großveranstaltungen in Dresden? Das diskutiert am Donnerstagabend der Stadtrat in der aktuellen Debatte.

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Einen einheitlichen Masterplan für große Feste in der Innenstadt gibt es aktuell nicht. Wie die Stadt mitteilt, müssen erforderliche Maßnahmen für den Einzelfall angepasst werden. Als Reaktion auf die die Terror-Anschläge in Europa sieht das Stadtfest-Konzept beispielsweise Sicherheitstürme, Sperrkreise, Taschenverbot und sogar mit Maschinenpistolen ausgerüstete Polizisten vor.

Über weitere Sicherheits-Vorgaben entscheiden die jeweiligen Veranstalter. Bei den Konzerten der Filmnächte am Elbufer waren verstärkte Sicherheitsvorkehrungen bereits in den vergangenen Wochen deutlich spürbar. La Boum – Die Fete im Anschluss eine Party mit Marousha sowie die Telekdisko stehen im Rahmen des Stadtfestes auf dem Programm. Die Frage „Was darf ich mitbringen, was nicht“ – verunsichert dabei viele Besucher.

Fernab von Großveranstaltungen soll das Thema Sicherheit in der aktuellen Stunde des Dresdner Stadtrats umfassender diskutiert werden. Auch über Maßnahmen zur Stärkung des allgemeinen Sicherheitsempfindens der Dresdner sowie den Katastrophenschutz wollen sich die Räte austauschen.