Tierasyl Chemnitz rappelvoll

Chemnitz – Aktuell befinden sich etwa achtzig Katzen in der Obhut des Vereins „Tiere in Not e.V.“ in Chemnitz. Während viele Katzenbabys noch in Quarantäne gehalten werden, leben die erwachsenen Tiere in den Vermittlungszimmern zusammen.

Obwohl Katzen sehr gesellig sind, können nicht mehr als vier von ihnen gemeinsam in einem Zimmer untergebracht werden. Damit hat der Verein im Moment seine Kapazitäten voll ausgeschöpft.

Im Jahr 1999 von engagierten Tierschützern gegründet, setzen sich die Vereinsmitglieder für notleidende Tiere in Chemnitz ein. Vorrangig kümmert sich „Tiere in Not“ um Katzen – dafür wurde ans Gebäude an der Johannes-Dick-Straße sogar ein Freigehege angebaut.

Jedes gefundene oder bei der Einrichtung abgegebene Tier kommt zunächst in Quarantäne und wird tierärztlich untersucht, geimpft, entwurmt und gegebenenfalls kastriert. Unter den Neuankömmlingen sind auch zahlreiche kranke Tiere und Problemfälle. Der Verein hofft nun, dass in den kommenden Wochen wieder verstärkt Miezen und Kater vermittelt werden, damit neue Tiere nachrücken können.

Wer einem der Vierbeiner ein neues Zuhause geben möchte, kann dies relativ unkompliziert tun. Doch auch wer keinen Platz für ein Haustier hat oder allergisch auf Katzenhaare reagiert, kann den Verein „Tiere in Not e.V.“ unterstützen. Ob mit Geld- oder Futterspenden oder einer Patenschaft für die medizinische Betreuung einzelner Tiere – Hilfe wird immer gern angenommen.

Die Arbeit des Vereins ist für viele in Not geratene Katzen bisher ein Segen gewesen. Seit der Gründung von „Tiere in Not“ in Chemnitz wurden mehr als 5.000 Samtpfoten in ein neues Zuhause vermittelt.