Titans Jubeln: Der Bann ist gebrochen

Dresden – Den Basketballern der Dresden Titans ist am fünften Spieltag endlich der erste Heimerfolg gelungen.
Mit dem 91:83 Sieg gegen den Tabellenzweiten aus Trier feierten die Mannen um Trainer Steven Clauss gleichzeitg ihren Premierenerfolg in Deutschlands zweithöchster Spielklasse. Wie gewohnt legten die Hausherren vor knapp anderthalbtausend Zuschauern in der Margon Arena auch an diesem Sonntagnachmittag offensiv los. Aufbauspieler Randal Holt sorgte mit 18 Punkten alleine im ersten Viertel für eine furiose Anfangsphase. Auch jenseits der 3-Punkte-Linie waren die Titans ein ums andere mal erfolgreich. Mit Elf Zählern Vorsprung ging es in das zweite Viertel. In einem offenen Schlagabtausch stellte Trier vor allem in Korbnähe die Elbriesen vor große Herausforderungen. Mit großer Moral versuchten die Titans, den verletzungsbedingten Ausfall von Center Jervon Pressley zu kompensieren und suchten ihr Heil weiter in der Offensive. Da der Offensivmotor weiterhin schnurrte, ging es für die Dresden beim Stand von 54:44 mit einem relativ komfortablen 10 Punkte-Vorsprung in die Halbzeit. Aus dieser kamen die Gäste hochkonzentriert und bewiesen, weshalb sie katuell auf Rang zwei der Tabelle rangieren. Mit klaren Aktionen holten die Korbjäger aus Rheinland-Pfalz Punkt für Punkt auf. Als Brandon Spearman den Trierern mit seinen Treffern zum 63:63 den zwischenzeitlichen Ausgleich besorgte, drohte die Partie den Hausherren endgültig zu entgleiten. Dass am Ende der Partie dennoch der erste Saisonsieg stand, ist insbesondere einem nun aufdrehenden R.J. Price zu verdanken. Mit unwiderstehlichem Zug zum Korb erzielte der US-Amerikaner die so dringend benötigten Punkte und stellte den alten Vorsprung wieder er. Da nun auch die Dresdner Abwehr den Trierer Angriffen zunehmend standhalten konnte, waren die Weichen endgültig auf Sieg gestellt und so konnte man am Ende die Zeit bis zum eminent wichtigen Heimerfolg runterspielen. Um die unteren Tabellenregionen dauerhaft zu verlassen, bedarf es für die Dresden Titans allerdings weitere Siege. Bleibt zu hoffen, dass sich Dresdens beste Basketballer nun endgülig in Liga 2 etabliert haben und am 30. Oktober im Heimspiel gegen Hanau nachlegen.