Titans müssen erneuten Rückschlag einstecken

Dresden – Auch nach dem siebten Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga ProA bleibt das Punktekonto der Dresden Titans rar. Gegen die HEBEISEN WHITE WINGS Hanau mussten die Elberiesen vor 1329 Zuschauern in der Margon Arena eine 79:89 (45:47)-Niederlage einstecken. Dabei konnte das Team von Head-Coach Steven Clauss zweimal einen hohen Rückstand aufholen, jedoch nie selbst in Führung gehen.

„Es war ein gebrauchter Tag für uns. Einerseits waren wir defensiv nicht auf der Höhe, andererseits ist uns dieses Mal offensiv nicht sonderlich viel gelungen. Auch konnten wir einfache Würfe nicht ins Ziel bringen. Insgesamt wird es dann schwer, zu gewinnen“, reflektiert ein enttäuschter Cheftrainer Steven Clauss das Spiel. Die Gäste aus Hanau erwischten am Sonntagnachmittag den besseren Start ins Match, allen voran Forward Paul Albrecht (13 Punkte/5 Rebounds) stach mit neun Punkten aus dem Hessen-Team heraus. Dresden fehlte im Gegenzug das glückliche Händchen, wenngleich die Defense der WHITE WINGS sicher stand. So mussten die Elberiesen bereits nach vier Minuten einen 11-Punkte-Rückstand aufholen. Es war allen voran Titans-Aufbauspieler Randal Holt sowie Center Max von der Wippel zu verdanken, dass es lediglich mit einem vier-Punkte-Rückstand in die erste Pause ging. Die Zuschauer sahen in den zweiten zehn Minuten ein schnelles Basketballspiel von beiden Mannschaften, in den sich Dresdens Korbjäger konzentrierter als noch zu Beginn zeigten. So legten die Sachsen einen ersten kleinen Lauf auf das Parkett. Folglich war die Partie zur Halbzeit wieder völlig offen (45:47).

Doch einem guten zweiten Spielabschnitt folgte die schwächste Phase der Dresden Titans im dritten Viertel. Gerade Hanaus Trio Kruize Pinkis (20/10), US Point Guard Eugene Harris (20/10 Assists) sowie Jordan Wild (14/10 Reb.) – alle mit einem „Double-Double“ – sorgten dafür, dass die „Titanen“ einem 16-Punkte-Rückstand hinterherlaufen mussten. Zwar versuchten die Titans-Aufbauspieler Holt und RJ Price (13) mit Einzelaktionen das Ruder herumzureisen, doch die WHITE WINGS hatten ihrerseits immer eine Antwort parat. So kämpften sich die Elberiesen erneut auf vier Punkte (77:83) heran, doch erlaubten die Titans – erneut ohne Center Jervon Pressley auf dem Parkett – dem Gegner zu viele zweite Möglichkeiten. Zwar sammelte David Sturner 16 Rebounds, dennoch entschieden die Hessen das Rebound-Duell klar für sich (33:48). Letztendlich gelang es dem Team um Hanau-Coach Simon Cote erneut, die Aufholjagd der Titans im Keim zu ersticken und den verdienten 79:89-Auswärtssieg einzutüten.