Toter bei Schießerei auf Leipziger Eisenbahnstraße – Haftbefehl erlassen!

 Leipzig – Bei einer Schießerei zwischen zwei verfeindeten Rockerclubs auf der Leipziger Eisenbahnstraße, ist am Samstagnachmittag ein Mann tödlich verletzt worden.

 Am frühen Samstagnachmittag ereignete sich ein weiterer Zwischenfall auf der Leipziger Eisenbahnstraße. Erneut kam es auf der sogenannten „Gefährlichsten Straße Deutschlands“ zu einer Schießerei. Dabei wurden laut Polizeiangaben mindestens 3 Männer verletzt – einer von Ihnen erlag noch am Samstag im Krankenhaus seinen Verletzungen.

In die Auseinandersetzungen seien zwei rivalsierende Gruppen aus dem Rockermillieu verwickelt gewesen. Insgesamt 14 Personen wurden im Zuge der umfangreichen polizeilichen Maßnahmen festgenommen. Die bisherigen Ermittlungen durch die Polzei und die Staatsanwaltschaft Leipzig führten außerdem zu einem Haftbefehl wegen Mordverdachts.

Die übrigen 13 Personen wurden aus dem Polizeigewahrsam entlassen, gegen sie wird allerdings weiterhin wegen Landfriedensbruches ermittelt.

Für die Anwohner der Eisenbahnstraße sind die jüngsten Ereignisse schockierend.

Mit dem Aktionsbündnis Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit soll der Entwicklung eines kriminellen Millieus in der Eisenbahnstraße entgegengewirkt werden. Dafür haben sich Mitarbeiter der Stadt, der Polizei, Bewohner und soziale Einrichtungen zusammengeschlossen. Jedoch fehle es hier vor allem an der Unterstützung von oben, erklärt Hufenreuter weiter.

Bislang ist nicht bekannt, wann der Prozess gegen den 30-Jährigen Angeklagten stattfinden soll.

Mehr zum Thema sehen Sie im Anschluss an die Drehscheibe vom Dienstag in unserem Sommerinterview mit Ronald Pohle.