Trost nach Olympia-Aus: Boxer Ronny Beblik zum dritten Mal Vater

Chemnitz – Am Montag ging eine für den Boxer Ronny Beblik vom Boxclub Chemnitz 94 deprimierende Nachricht über den Presseticker: Der amtierende Deutsche Meister im Fliegengewicht wurde ohne Angabe von Gründen von den Verantwortlichen im Deutschen Boxsport-Verband nicht für das Olympiaturnier in Rio de Janeiro nominiert.

Doch einen Tag später war seine Welt zumindest aus der persönlichsten Perspektive der Welt wieder in Ordnung: Seine Ehefrau Sandy (31) brachte am Dienstag in der Frauenklinik des Klinikums Chemnitz mit Sohn Jesco Levin das dritte Kind des Ehepaares auf die Welt.

Ronny Beblik mit Frau Sandy, die ihren Sohn Jesko Levin hält. Dr. Lutz Kaltofen, Chefarzt unserer Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, gratulierte herzlich zum dritten Sohn des Ehepaares.

Das Baby wog zur Geburt am 7. Juni 3575 Gramm und war 49 Zentimeter groß. „Es war alles bestens hier und sehr schön“, bedankte sich die Mutter beim Fototermin bei Chefarzt Dr. Lutz Kaltofen und packte nebenbei schon die Sachen.

Jesco Levin hat mit Lé-Arn (7 Jahre) und Leeland (6 Jahre), die beide auch im Haus Flemmingstraße 4 das Licht der Welt erblickten, nun schon zwei ältere Brüder. Das Kinderquartett der Familie komplettiert die große Tochter Jessica (12), die Sandy Beblik in die Ehe mitbrachte.

„Ich freue mich, dass mein Sohn gesund ist. Das ist jetzt das Wichtigste“, soRonny Beblik. „Sportlich muss ich nach der Olympia-Entscheidung mit meinen 30 Jahren erst einmal in Ruhe überlegen, wie es weitergehen könnte“, so Beblik (Jg. 1986, Karl-Marx-Stadt), der als Oberfeldwebel bei der Bundeswehr dient. Durch diesen Status bleibt ihm noch einige Zeit für die nach der Sportkarriere erforderliche berufliche Neuorientierung.