Tschechisch-Deutsche Kulturtage rufen zur Völkerverständigung auf

Dresden – Mit dem traditionellen Eröffnungskonzert in der Dresdner Dreikönigskirche sind am Donnerstagabend die 18.Tschechisch-Deutschen Kulturtage eröffnet worden.

Bis Ende November erwarten die Besucher mehr als 90 Veranstaltungen mit rund 240 Künstlern beiderseits der tschechisch-deutschen Grenze. Den regionalen Schwerpunkt bildet in diesem Jahr die Region Südböhmen. Solist Jan Talich und die Südböhmische Philharmonie stimmten in der Dreikönigskirche bereits musikalisch auf die Kernfestivalzeit ein. Mit Werken von Dvorak und Mozart gaben die Musiker erste Einblicke in die kulturelle Vielfalt des Festivals.Mit dem thematischen Schwerpunkt „Huckepack“ sollen vor allem die Sachsen angesprochen werden, Kulturveranstaltungen in Tschechien zu besuchen, aber auch die tschechische Kultur vor der eigenen Haustür zu erleben.

Bereits zum 18. Mal finden die Kulturtage nun schon statt. Trotzdem gibt es laut Peter Baumann noch immer eine große Hemmschwelle die tschechische Kultur kennenzulernen. Dabei ist genau das das Ziel des Festivals. Bis zum 13. November finden die Kulturtage statt. Dabei wird Besuchern von Musik über Literatur bis Film ein breites Spektrum geboten.