TURBO gestartet: 1.000 Stellen für Flüchtlinge

Dresden – Die deutschen Verkehrsunternehmen wollen bis zum Jahresende 1.000 neue Stellen für Flüchtlinge schaffen.

Neben Praktikumsplätzen und Hospitationen kann es sich dabei auch um Ausbildungsplätze oder Festanstellungen handeln. Damit können die Verkehrsunternehmen zur schnellen Integration von Flüchtlingen beitragen und ihren eigenen Personalbedarf decken.

Neben den örtlichen Behörden sind die Verkehrsunternehmen oftmals eine erste Anlaufstelle für die Flüchtlinge. Viele Unternehmen engagieren sich deshalb über die reine Personenbeförderung hinaus und setzen sich für eine schnelle Integration ein. Auch in Sachsen sind die ersten Beschäftigungsprojekte schon gestartet.

Die tägliche Arbeitszeit und die Entlohnung richtet sich allerdings nicht nach einem bundesweiten Tarif, sondern wird von den einzelnen Unternehmen bestimmt. Dennoch müssen die Migranten gewisse Qualifikationen erfüllen.

Durch die Flüchtlingsinitiative können die deutschen Verkehrsunternehmen einen positiven Beitrag zur Integration von Flüchtlingen leisten. Wie das Projekt angenommen wird, wird sich allerdings erst in den kommenden Monaten zeigen.