Uni Leipzig: Pharmazie wird Modellstudiengang

Leipzig – Die Universität Leipzig plant innovatives Studienmodell in der Pharmazie. Die Ausbildung soll in Koorperation mit der Medizinischen Fakultät stattfinden.

StuRa und Fachschaftsrat der Universität Leipzig können nach jahrelangem Protest aufatmen. Der Erhalt der Apothekerausbildung an der Uni ist gesichert. Mit dem neuen Konzept, das von der Staatsregierung abgenickt wurde, soll ein Modellstudiengang in Kooperation mit der Medizinischen Fakultät entstehen. Die Universität Leipzig ist bereits Vorreiter im Bereich der klinischen Pharmazie und arbeitet eng mit dem Zentrum für Arzneimittelsicherheit zusammen. Studierende sollen dabei die Koorperation zwischen Arzt und Apotheker für das Management von Arzneimitteltherapien erlernen. Für die Umgestaltung der Pharmazie sind bis zu 3 Millionen Euro pro Jahr nötig – 1,5 Millionen sollen aus dem Haushalt des Freistaates beigesteuert werden. Diesbezüglich warte man aber noch auf die Zustimmung des Landtags. Die angestrebte Zusammenarbeit mit der Partneruniversität in Halle ist damit vom Tisch, dies soll aber weiteren Koorperationsmöglichkeiten nicht im Wege stehen.