Verkehrschaos lässt Dresden ächzen

Dresden – Hupende Autos und lange Staus, das hat auch am Mittwoch noch das Bild in der Innenstadt geprägt. Nach dem langen Einheitswochenende folgte in Dresden das Verkehrschaos. Obwohl die Feierlichkeiten längst vorbei sind, stecken die Autofahrer rund um das Stadtzentrum noch immer im Stau fest. Auf dem Weg zur Arbeit oder in die Innenstadt benötigt man teilweise mehr als eine Stunde länger und vor allem viel Geduld.

Auslöser für das Chaos ist der Abbau des Festgeländes. Dadurch das viele der Bühnen und Zelte noch auf dem Festgelände stehen sind viele Straßenzüge in der Innenstadt noch immer gesperrt. Vor allem die Hauptverkehrsachse Wilsdruffer Straße ist weiterhin blockiert. Hier wird derzeit die Ländermeile abgebaut.

Zu längeren Wartezeiten kommt es deshalb auch auf dem Dr.-Külz-Ring. Hier verlängern Straßenbahnen, die in Richtung Postplatz abbiegen, die Wartezeiten noch um ein Vielfaches. Da es hier nur mit Schrittgeschwindigkeit voranging, staute es sich über die St. Petersburger Straße bis hin zur Carolabrücke. Auch dort und auf der Leipziger Straße war viel Geduld nötig. Da nach dem verlängerten Wochenende zudem noch die Herbstferien in Sachsen begonnen haben, strömen umso mehr Menschen in die Stadt. Dies bremst den Verkehr noch weiter aus.

Seit Mittwochmorgen ist zumindest das Terrassenufer wieder komplett freigegeben. Auch die Straßenbahnen und Busse fahren mit Ausnahme der Wilsdruffer Straße wieder regulär. Der Verkehr dürfte sich allerdings erst ab Freitag wieder normalisieren. Denn dann ist auch diese Haupttangente wieder befahrbar.