So geht sächsisch nicht – AfD stellt Sachsens Politiker in Frage

Dresden – Im sächsischen Landtag stellte die AfD-Fraktion am Donnerstag die Frage ob die sächsischen Politiker die Bürger noch vertreten. Daraufhin entwickelte sich eine hitzige Debatte.

Frauke Petry hat im sächsischen Landtag erneut eine explosive Debatte entfacht. In Anlehnung an die sächsische Imagekampagne hat die AfD-Chefin, unter dem Titel „So geht sächsisch nicht“, die Frage aufgeworfen, ob sächsische Politiker tatsächlich noch die Bürger vertreten. Dabei erhob Petry schwere Vorwürfe gegen anwesende Politiker, die Rechtsextreme Bürger beschimpft und somit zum Imageverlust Sachsens beigetragen hätten.

Mit Verweis auf die Ereignisse des 3. Oktober argumentierten die anderen Parteien, dass die AfD am Imageverlust des Freistaates allerdings nicht ganz unschuldig wäre. An diesem Tag hätten sich AfD-Parteimitglieder in Dresden im Pulk der pöbelnden Demonstranten befunden.