Von der Sparkasse zum Kunstmuseum

Chemnitz – Nach mehr als 70 Jahren kontinuierlicher Nutzung als Bankgebäude erfuhr das Haus an der Stollberger Straße 2 in Chemnitz im Dezember 2007 eine neue Nutzung. Architekt Volker Staab hält einen Vortrag über die Höhen und Tiefen der Umbaumaßnahmen.

 

Es beherbergt seitdem die Sammlung Dr. Alfred Gunzenhausers mit Werken deutscher Kunst des 20. Jahrhunderts.

Ende 2003 legten sechs Architekturbüros aus Deutschland ihre Entwürfe zum Umbau vor.

Im Rahmen eines Gutachterverfahrens prämierte die Jury am 9. Februar 2004 den eingereichten Entwurf des Berliner Architekten Volker Staab.

Beim Umbau des ehemaligen Bankgebäudes zum Museum Gunzenhauser strukturierte Staab die innere Aufteilung neu und nahm eine denkmalpflegerische Aufarbeitung vor. Die räumlichen Potenziale des bestehenden Gebäudes nutzte der Architekt und hielt bauliche Ergänzungen und Eingriffe so minimal wie möglich. Die vorhandene Gebäudesubstanz wurde Ausgangspunkt zur Schaffung einer zusammenhängenden Ausstellungsfläche, die sich um den Lichthof entwickelt und einen Rundgang durch die Sammlung vom Erdgeschoss bis in das dritte Obergeschoss ermöglicht.

Volker Staab berichtet in seinem Vortrag detailliert über die Umbauphase und welche Herausforderungen es zu meistern galt.

(Quelle: Kunstsammlungen Chemnitz)