Vorsicht vor Taschendieben!

Bahnhöfe sind schon immer ein beliebtes Betätigungsfeld für Taschendiebe gewesen.

Deshalb hat das Präventionsteam der Bundespolizei vor dem Beginn der Sommerferien speziell diesen Ort gewählt, um auf die Tricks der Langfinger aufmerksam zu machen. Am Dienstag waren die Beamten im Chemnitzer Hauptbahnhof und führten dort interessierten Zuschauern die derzeit häufigsten Taschendiebstahlmaschen vor.

Die Diebe schreiten meist gemeinschaftlich zur Tat. Sie nutzen dabei geschickt Stresssituationen und Gedränge, um ihre Opfer um Wertgegenstände zu erleichtern.

Hochkonjunktur hat derzeit auch das so genannte Antanzen mit Umarmung, bei dem Taschendiebe zugreifen. Häufig versuchen Täter, das Opfer bereits vorher auszuspähen und so an die PIN der EC-Karte zu gelangen. Deshalb ist es immer ratsam, die Hand beim Eintippen des Codes abzuschirmen.

Das Geldbörse oder Mobiltelefon gestohlen wurden, bemerken viele Opfer meist erst viel später – der oder die Täter sind dann bereits längst verschwunden. Wenn man doch einen Taschendieb auf frischer Tat ertappt, dann gibt es klare Verhaltensregeln.

In Deutschland liegt der Schaden durch Taschendiebstähle bei rund 50 Millionen Euro pro Jahr. Die Geschädigten haben aber häufig nicht nur mit den finanziellen Auswirkungen, sondern auch mit persönlicher Verunsicherung zu kämpfen.

Die Polizei mahnt deshalb stets auf drei goldene Regeln zu achten:

Taschen und Rucksäcke mit Wertgegenständen möglichst immer mit dem Verschluss nach innen vor dem Körper tragen!

Gepäck oder auch Jacken nie unaufbesichtigt lassen!

Generell Vorsicht bei Gedränge und Sicherheitsabstand zu fremden Personen halten!