Wie geht es mit dem Blauen Wunder weiter?

Dresden – Noch immer werden im Dresdner Stadtgebiet Hochwasserschäden von 2013 beseitigt. Betroffen ist davon unter anderem eines der Wahrzeichen Dresdens: Das Blaue Wunder. Auf der Loschwitzer Seite werden aktuell die Kasematten instand gesetzt. Doch das ist nur der Anfang.

1893 wurde die Brücke eröffnet und inzwischen rollen pro Tag etwa 28.000 Kraftfahrzeuge über das Blaue Wunder.

Das unterirdische Brückengewölbe war nach dem Hochwasser 2013 undicht und porös geworden und wird nun für 370.000 Euro saniert. Dabei kommt es zu keinen Verkehrseinschränkungen.

Nächstes Jahr sollen sich die Arbeiten auf der Brücke anschließen. Es werden vorerst die Betonelemente auf dem Gehweg entfernt und durch einen Holzbelag ersetzt. Sofern genügend Geld bereitgestellt wurde,  werden 2018 erste Stahlbauteile ausgetauscht. Man rechnet mit einer Fertigstellung im Jahr 2023.

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