Erhöhte Wildunfallgefahr in Sachsen

Dresden/Sachsen – Die Umstellung der Uhren von der Sommerzeit auf Mitteleuropäische Zeit bedeutet für die Autofahrer zum Feierabend erhöhte Unfallgefahr.

Der Grund: Rehe und Wildschweine sind wie gewohnt in der Dämmerung unterwegs. Diese beginnt jetzt wieder am späten Nachmittag und fällt mehr und mehr mit dem abendlichen Berufsverkehr zusammen. Der ADAC rät daher, in dieser Zeit besonders vorausschauend und mit genügend Abstand zu fahren. Die ungewollte Begegnung mit Wildtieren ist auf allen Straßen möglich. Tritt ein Tier unvermittelt auf die Fahrbahn, sollte die Geschwindigkeit stark gedrosselt, abgeblendet und gehupt werden, rät Thomas Kubin, Technik-Experte des ADAC Sachsen. „Selbst bei der Gefahr eines Zusammenstoßes sollten Autofahrer voll bremsen und dabei das Lenkrad gut festhalten.“ So hält man das Fahrzeug in der Spur. Riskante Ausweichmanöver sind gefährlich und haben zumeist schlimmere Folgen als der Zusammenstoß mit dem Wild. Wichtig: Rehe und Wildschweine sind oft im Rudel unterwegs. Deswegen gilt auch, wenn ein Tier die Straße bereits passiert hat, weiter erhöhte Vorsicht. Nach einem Unfall muss die Unfallstelle gesichert, die Polizei verständigt und verletzten Personen Erste Hilfe geleistet werden. Ein verletztes Tier darf auf keinen Fall berührt werden, da es beißen oder mit einer Krankheit infiziert sein könnte. Die Mitnahme von getötetem Wild gilt als Wilderei und ist strafbar.

Quelle: ADAC Sachsen