„Zorro“-Abenteuer auf der Küchwaldbühne

Chemnitz – Auf der Freilichtbühne im Küchwald ist für die Aufführung von „Zorro“ ein kleines mexikanisches Dorf entstanden.

Und so taucht das Publikum gleich zu Beginn des neuen Sommertheaterstücks der Theater Chemnitz in das quirlige Leben des Dorfplatzes ein.

Doch das bunte Treiben wird jäh unterbrochen, als die spanischen Besatzungstruppen ein neues Gesetz verkünden. Dies hat nur eines zum Ziel: die Mexikaner einzuschüchtern und sich auf ihre Kosten zu bereichern.

Doch es gibt einen, der sich gegen die spanischen Besatzer stellt: der maskierte, geheimnisvolle Zorro. Er tritt immer wieder als Rächer der Unterdrückten auf und kann auch von einer Übermacht an Soldaten nicht gefasst werden.

Doch hinter der Fassade des Helden steckt der blassiert auftretende Landbesitzer Diego de la Vega, der unbeholfen um die Hand der schönen Maria anhält. Diese hat gleich mehrere Verehrer, denn auch der skrupellose Capitano Ibanez bemüht sich um ihre Gunst. Das wiederum ruft Zorro auf den Plan – sehr zur Freude von Maria.

Auf der Bühne führen die Konflikte immer wieder zu wilden Fechtduellen, doch auch die humorvollen Momente kommen nicht zu kurz.

Um dem beim einfachen Volk beliebten Zorro endlich das Handwerk zu legen, wollen die Spanier den Helden in eine endgültige Falle locken. Der maskierte Rächer muss also auf der Hut sein, will er den Capitano besiegen und seine Herzensdame erobern.

„Zorro“ ist nach „Pippi Langstrumpf“ und „Robin Hood“ das dritte Sommertheaterstück, das die Theater Chemnitz auf der Küchwaldbühne inszenieren. Mehr als zwanzig Darsteller und Statisten erwecken die Heldengeschichte in einer liebevoll gestalteten Kulisse zum Leben. Erstmals werden auch einige Tiere in das Stück eingebunden.

Nach der Premiere am Samstagabend sind insgesamt fünfzehn Aufführungen geplant. Das Stück ist für große und kleine Abenteuerfreunde ab fünf Jahren geeignet.

+