1.000 Tonnen für sächsische Genießer – Minister startet Spargelsaison in Sachsen

Gemeinsam mit der Sächsischen Spargelkönigin Elizabeth Schöne hat Landwirtschaftsminister Frank Kupfer am Montag in der Agrar GmbH Gersdorf-Oberlichtenau (Gemeinde Haselbachtal, Landkreis Bautzen) die diesjährige Spargelsaison eröffnet.

„Auf diesen Tag haben viele gewartet, endlich wird der Spargel im Freiland gestochen“, so der Minister, „Kräftiger Geschmack, sehr gesund – sächsischen Spargel kann man getrost als ‚frische Frühlingsluft in Stangen’ bezeichnen“.

„Sachsen zählt zwar zu den eher kleinen Anbaugebieten in Deutschland, laut einem Landwirtschaftsministeriumssprecher. Dennoch decken die heimischen Spargelerzeuger ein Viertel des sächsischen Bedarfs“. Die 20 Spargel anbauenden Betriebe werden in diesem Jahr voraussichtlich 1 000 Tonnen Spargel ernten und auf dem Wege der Direktvermarktung, also über Straßenstände, Feldrandverkauf oder Hofläden dem Kunden anbieten. Qualität bedeutet Frische, so ein MInisteriumssprecher. „Kurze Wege vom Feld des Erzeugers bis zum Kochtopf des Verbrauchers sprechen für sächsische Ware“, betonte der Minister.

Mit 262 Hektar, von denen in diesem Jahr Spargel geerntet wird, ist die Ertragsfläche annähernd stabil geblieben (2009: 284 Hektar). Die Landwirte und Gärtner hoffen jetzt auf einen gleichmäßigen Wetterverlauf, damit sich ein Spargel mit kräftigem Geschmack entwickeln kann. Erst ab 18 Grad Bodentemperatur erreichen das Wachstum und damit Qualität und Ertrag ihr Optimum.