1.400 Verkehrssünder bei Verkehrskontrollen gestellt

Dresden- Zwei Wochen lang ist der Verkehr in Dresden intensiv kontrolliert worden. Jetzt ist die Verkehrskampagne "Respekt durch Rücksicht" zu Ende gegangen. Im Fokus der Kontrollaktion standen die Themen Sichtbarkeit in der dunklen Jahreszeit und Ablenkung. 

Die Polizei in Dresden hat zwischen dem 5. und 17. Oktober intensive Verkehrskontrollen in und um Dresden durchgeführt wie hier auf der Autobahn in der vergangenen Woche. Diese Kontrollen wurden im Rahmen der Aktion „Respekt durch Rücksicht“ durchgeführt. 

Zum Ende der Kampagne zog die Polizeidirektion Dresden Bilanz. 

Seit dem 5. Oktober haben Beamte der Polizeidirektion Dresden und der sächsischen Bereitschaftspolizei 2.109 Fahrzeuge kontrolliert, darunter 635 Fahrräder. Von den 1.406 Ordnungswidrigkeiten entfielen 570 auf Radfahrer.

264 Mal nutzten Verkehrsteilnehmer das Handy während der Fahrt. Das ist besonders häufig. 196 Fahrzeugführer fuhren an einer roten Ampel vorbei. 176 Mal hatten Radfahrer trotz Dunkelheit keine oder eine fehlerhafte Beleuchtung dabei. 161 Autofahrer oder deren Beifahrer hatten keinen Gurt angelegt.

Während Radfahrer mit 18 Verstößen nur einen geringen Anteil an den 196 Rotlichtfahrten hatten, fielen sie bei zwei anderen Vergehen besonders auf: 141 Radfahrer waren auf Radwegen und Fahrbahnen in der falschen Richtung unterwegs und 148 weitere fuhren trotz Verbotes auf dem Gehweg.

Der Leiter der Verkehrspolizeiinspektion Dresden Gerald Baier resümierte: »Die hohe Zahl der Handyverstöße belegt leider, dass sich viele Verkehrsteilnehmer der Gefahr durch Ablenkung nicht bewusst sind. Wir werden unsere Kontrollen fortsetzen und dabei weiterhin die Handynutzung am Steuer und am Fahrradlenker konsequent ahnden.“

SACHSEN FERNSEHEN war während der Verkehrskampagne mit der Polizei undercover Autobahnsündern auf der Spur. Hier geht es zum Bericht: https://www.sachsen-fernsehen.de/undercover-polizeibus-ist-autobahn-suendern-auf-der-spur-981616/