1. Dresdner Literaturmesse erfolgreich

Messegeschäftsführer Ulrich Finger resümiert: “Ich sehe in der ’schriftgut‘ viel Potential, so dass diese im nächsten November eine Wiederauflage erfährt.“ +++

Ihre Messepremiere erlebte an den vergangenen drei Tagen die 1. Dresdner Literaturmesse schriftgut. Die Veranstaltung charakterisierte sich als Event mit Tiefgrund, mit viel Sinn für das Zwischen-den-Zeilen-Lesen, hohem Erlebniswert, hochgradig interessierten Besuchern aller Altersgruppen und ambitionierten Ausstellern in einer stilvoll-erfrischenden Atmosphäre.

Dimensionen von Leipzig oder Frankfurt/Main waren und sind bei der schriftgut nicht gewollt, vielmehr wurde hier die Möglichkeit geboten, Verlage, Kunsthandwerk, Druckereien, Papierschöpfer und Buchbinder hautnah zu erleben. Bis in den späten Abend hinein konnten am Freitag und Samstag die Besucher die vielfältige Literaturlandschaft Dresdens entdecken.

Die mehr als 3.000 Messebesucher mussten sich die schriftgut quasi „erarbeiten“ und erschließen, was für Besucher und Aussteller gleichermaßen zu spannenden Begegnungen führte. Die Verweildauer auf dem Messegelände war im Vergleich zu anderen Veranstaltungen sehr hoch.

Messegeschäftsführer Ulrich Finger resümiert: „Ich sehe in der schriftgut viel Potential, so dass diese im nächsten November eine Wiederauflage erfährt. Wir sind mit der Erstveranstaltung sehr zufrieden. Kennzeichnend war für die gesamte Messe eine hohe Qualität in einem tollen Fluidum. Und beides entspricht genau dem, wo die MESSE DRESDEN mit ihren Veranstaltungen hin will.“

Peggy Salomo, Vize-Präsidentin der Dresdner Gesellschaft für Literatur e. V., war maßgeblich an der Ausrichtung der schriftgut beteiligt. Heute Nachmittag zieht sie ein positives Fazit: „Ich habe ein ausgesprochen gutes Gefühl, dass wir mit der Neuplatzierung der schriftgut ins Portfolio der MESSE DRESDEN richtig lagen. Dazu trugen maßgeblich die sehr gute Stimmung unter unseren Ausstellern und die zufriedenen Messebesucher, die alle mit einem Lächeln im Gesicht die schriftgut besuchten, bei.“

Liebevoll gestaltete Messestände von 78 Ausstellern aus den Bereichen Verlage, Kunsthandwerk, Druckereien, Papierschöpfer und Buchbinder sowie ein buntes Rahmen- und Bühnenprogramm luden zum Selbst-kreativ-Werden, Staunen und zu solider Handarbeit ein. Die BÖRSE DRESDEN und die Halle 3 waren dazu individuell in acht verschiedene LeseRäume unterteilt – gepaart durch Bühnen mit Autoren, Poeten und Künstlern.

Zu den Highlights zählten die Lesung von Wolfgang Stumph und Norbert Weiß, die aus ihrem Bestseller „Sächsische populäre Irrtümer“, am Freitagabend lasen. Die lokale Talkshow „Rotes Sofa“ gastierte am Samstag Abend mit dem Dresdner Bestsellerautor Ralf Günther (VÖ u. a. „Die Pestburg“, „Der Leibarzt“, „Der Dieb von Dresden“), den Schriftsteller Dr. Jörg Bernig sowie zur musikalischen Umrahmung Friedrich-Wilhelm Junge gemeinsam mit Michael Fuchs.
Viele Schaulustige waren dabei, als die Protokollabteilung der Stadt Dresden das „Goldene Buch“ der Stadt heute Nachmittag präsentierte.

Quelle: MESSE DRESDEN

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